Menetekel

19,80 

Beschreibung

Das Menetekel ist die Schrift an der Wand beim Gastmahl des Bel­schazar, so wie es im Buch Daniel erzählt ist. Aber was, wenn die Hand Gottes heute der ganzen Menschheit eine Mahnung an die Wand schriebe? Nicht an die Wand eines Königspalastes, sondern an den Rand des Sonnensystems? Dort, im interstellaren Raum, empfangen die zwei Voyager-Raumsonden jedenfalls Signale, obwohl sie eigentlich bereits seit Monaten nichts mehr senden konnten. Der Pionier des Projektes, Jeremy Krautheimer in Pasadena, ahnt aber, dass dies mehr ist als ein technischer Fehler. Vor allem seitdem Rachel Mannheim, die junge Expertin für aramäische Hand­schriften in Tel Aviv, einen aufsehenerregenden Fund macht, der exakt mit der Botschaft aus dem All über­einstimmt. Die beiden tun sich zusammen, bald noch verstärkt durch Hippolyte Fékassiou, den Soziologen von der Elfenbeinküste, und Anastasia, die Waise aus Sibirien. Diese beiden haben haut­nah erlebt, dass die Welt aus den Fugen gerät. Könnte das neue Menetekel also eine Warnung und Mahnung für die Mensch­heit sein? Doch allein schon der Gedanke daran ruft auf vielen Seiten Widerstand, ja Verachtung hervor, auch bei engen Vertrauten. Hängen die vier vielleicht einem Wahn nach? Oder ist die Mahnung wirklich eine Prophetie? Und überhaupt, was macht Wissenschaft aus? Muss sie abwinken, wo Dinge geschehen, die wir nicht erklären können? Was dürfen wir glauben, was dürfen wir hoffen, was gibt letztes Maß und Ziel?
Andreas Wollbold ist Professor ­für Pastoraltheologie und hat bereits einige belletristische Erzählungen und Romane verfasst: „Der Einbruch“, „Rom im Futur“, „Felapton“ und „Holy Palace“.

Andreas Wollbold
Menetekel
Roman
Dominus-Verlag
Augsburg 2026.
512 Seiten. Paperback.
ISBN 978-3-940879‐92‐9

Zusätzliche Information

Gewicht 385 g
Maße 19 × 12,5 × 3,3 cm

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